Gesund bleiben am Arbeitsplatz
Shownotes
Wir sitzen im Schnitt über neun Stunden täglich. Kein Wunder, dass die große Mehrheit über Rückenschmerzen klagt. Fast die Hälfte der Büroangestellten fehlten 2025 im Schnitt 15 Tage wegen arbeitsbedingter Beschwerden. Warum investieren viele Unternehmen trotzdem so wenig in ergonomische Arbeitsplätze? Aber auch jeder einzelne kann durch kleine Veränderungen im Arbeitsalltag besser leben! In dieser Folge sind Magen und Marin Peshkepian von PhysioPlus aus Soest zu Gast. Die beiden geben wertvolle Praxis-Tipps, die sogar dafür sorgen können - dass wir länger leben! Und auch Marco Sisca von Büroorganisation Strohkamp aus Soest ist mit dabei - er erklärt, worauf wir bei der Einrichtung unseres Arbeitsumfeldes achten sollten.
Außerdem werfen die drei einen Blick auf den Networking-Abend "Besser Leben - Mentale Gesundheit in Business" mit Keynotes der Olympiasieger Sven Hannawald und Heike Drechsler am 17.04.26 im TuK Bad Sassendorf. Tickets können für 38,90€ p.P. ab sofort bestellt werden unter: info@badsassendorf.de
Unternehmen mit BGM-Angeboten können noch bis 31.03.2026 einen Ausstellungs-Space anfragen unter honsel@tuk-badsassendorf.de
Transkript anzeigen
00:00:01: Bist du bereit, etwas für dein Wohlbefinden zu tun?
00:00:03: Dann bist du in Barzassensorf richtig.
00:00:07: Wir kommen gemeinsam in Bewegung!
00:00:10: Mach dich auf und komm in Schwung im Kopf und im Körper Schritt für Schritt besser leben.
00:00:21: Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Ausgabe von dem Podcast besser leben.
00:00:27: Und ich freue mich sehr auf diese Ausgaben heute, weil ich definitiv profitieren werde!
00:00:33: Ich werde schlauer und hoffentlich auch ein bisschen gesünder und besser aus dem Podcast rausgehen als ich reingegangen bin.
00:00:40: Denn es geht um einen Thema mit dem ich mich sehr verbinden kann.
00:00:43: Es beschäftigt mich jeden Tag quasi.
00:00:46: Und zwar sagt man ja auch so sitzen ist das neue Rauchen Und wir sitzen im Schnitt rund neun Stunden täglich.
00:00:55: Das ist wirklich extrem lange und ich gehöre leider auch mit dazu, Ich bin super viel im Homeoffice und sitze an meinem Schreibtisch und nicht nur mir geht es so sondern auch die fast die Hälfte der Büro angestellten.
00:01:06: im letzten Jahr fehlten Im Schnitt fünf zehn Tage wegen arbeitsbedingter Beschwerden.
00:01:12: Das ist kein Wunder, denn über achtzig Prozent der Beschäftigten die Klagen überrücken Schmerzen und dazu gehöre ich auch hier wird schon gelagt weil man das Problem wohl kennt Und rücken Leiden, die verursachen über elf Milliarden Euro Kosten im Jahr.
00:01:26: Da fragt man sich natürlich, warum investieren viele Unternehmen trotzdem so wenig in ergonomische Arbeitsplätze?
00:01:33: Aber warum investierten wir
00:01:34: auch
00:01:35: so wenig Zeit in unseren Körper, dass ich das vielleicht ein bisschen ändert?
00:01:39: Dazu habe ich mir heute einen paar sehr spannende Gäste eingeladen, die mich da erst mal ein bisschen briefen.
00:01:46: Mir weiterhelfen, euch weiterhälfen und deswegen begrüße ich jetzt erstmal Markus Siska von Büro Organisation Strohkamp, hallo Marco.
00:01:54: Ich freue mich dass du da bist oder das ich hier sein darf.
00:01:56: wir sind ja heute bei euch und ich begrüße Magin und Marine Peschkepia von Füseplus in Soost.
00:02:04: Hi Selina!
00:02:04: Hallo
00:02:05: Selina schön
00:02:05: dass ihr auch da seid.
00:02:08: Leute es ist so ne?
00:02:11: Ich sitze viel und fühle mich morgens wenn ich aus dem Bett aufstehe wie Achtzig und da saß ich ja noch nicht mal und dann sitze ich wieder acht Stunden und fühl mich auch nicht besser.
00:02:20: Ihr habt gerade schon so ein bisschen gekichert, ihr kennt das Problem.
00:02:22: Ich bin nicht die Einzige.
00:02:23: Habe ich ja auch grad schon gesagt?
00:02:25: Das ist bekannt, ne?
00:02:26: Ja,
00:02:26: das stimmt!
00:02:27: Auf jeden Fall kann ich mich beruhigen du siehst nicht aus wie Achtzig.
00:02:29: Dankeschön,
00:02:30: Gott sei Dank!
00:02:32: Aber oft ist es ja das Problem des ähm im Alltag.
00:02:36: also ich sag mal wenn man's evolutionär mal so sieht da war es halt dass die Leute den ganzen Tag unterwegs waren und was getan haben.
00:02:43: Und jetzt bei dem modernen Alltag ist es einfach so, dass wir viel sitzen viel einfacher arbeiten haben.
00:02:51: Manchmal in anderen Hinsichten komplexer, aber dafür halt leider eher passiv da sitzen wie du schon gesagt hast manchmal neun Stunden und hier ist glaube ich auch mit der Hauptfaktor dass der Körper eigentlich bewegt werden sollte und wir es leider nicht machen.
00:03:08: Okay, also ich höre da schon so ein bisschen raus.
00:03:11: Dieses Rückenleinen-Rückenprobleme, so untere Rücken ist bei mir richtig verherrt und habe das Gefühl von diesen ganzen Sitzen... Das ist nicht unbedingt ein Büroproblem sondern eher ein Bewegungsproblem.
00:03:20: dann?
00:03:21: Ja, Bewegung kann halt einen großen Unterschied machen.
00:03:24: Wenn ich neun Stunden am Tag sitze, dann auch noch Falschsitze, schläge das dann immer entweder auf Rücken nacken unter Rückenmuskulatur wenn ich mich jeden Tag überbewege mal stehe, mal sitze immer wieder meine Haltung verändert, dann stärkt das nicht nur meinen Körper.
00:03:42: Es stärkt meinem Wohlbefinden, es stärkt meine Konzentration und geht immer genau entgegensetzt dem was ich tue wenn ich nur sitze und darauf warte dass irgendwas passiert.
00:03:51: Ja
00:03:52: du hast gerade gesagt richtig sitzen oder falsch sitzen?
00:03:54: Was ist denn ein richtiges und falsches Sitzen?
00:03:57: Der richtige Sitz ist eigentlich der nächste.
00:03:59: So sagen wir, dass wir immer zu
00:04:01: einem Vorträgen.
00:04:01: das bedeutet als
00:04:02: unser Spiel abwachsen.
00:04:03: Ja echt?
00:04:05: Habe ich wirklich nicht geklaut.
00:04:06: irgendwo habe ich es mal aufgepasst vielleicht war's doch auch von euch aber auf jeden Fall ist es wichtig Das machen wir jetzt zum Beispiel auch, wenn wir so in Unternehmen sind, im Bezüglichen Gesundheitsmanagement.
00:04:18: Dass wir den Leuten einfach sagen versucht alle vierzig-fünfzig Minuten mal euren Sitzplatz mal vielleicht auch zu verändern.
00:04:26: das bedeutet entweder mal ein Petsyball der ein bisschen beweglicher ist Mal zu stehen dass man sich dann aber da muss man natürlich Passend das Equipment dafür haben, weil ich sage mal jetzt Homeoffice-mäßig glaube ich erwischt man es oft dass die einen irgendwie noch so ein Beistelltisch haben irgendwo noch am Bett oder auf dem Sofa und dann so halt arbeiten oder irgendwo im Küchenbereich.
00:04:47: Das ist halt nicht so ergonomisch wie es eigentlich sein sollte, wo man sagt stelle dich mal hin.
00:04:51: Bewege dich mal ne?
00:04:52: Manche Sachen kann man ja auch vielleicht am Telefon auf den Beinen irgendwie durch die Wohnung spazieren gehen das ist schon was.
00:04:57: Ja schonmal der erste gute Tipp auf jeden Fall!
00:05:01: Du hast es gerade ja schon gesagt vollkommen richtig im Homeoffice da haben wir uns noch gar nicht so richtig umgestellt.
00:05:07: ich meine gut in der Corona-Pandemie sind wir alle zu Hause gewesen und so aber Gab es diesen Switcher, dass sich alle zu Hause eingerichtet haben?
00:05:16: Ergonomisch-Büro technisch oder eher nicht so.
00:05:19: Natürlich war's am Anfang so, dass alle auf einmal Homeoffice machen durften oder mussten und konnten.
00:05:25: Wie war das?
00:05:26: Sehr an Küchentisch oder auf Sofa und Laptop auf dem Bein liegen.
00:05:33: Mittlerweile ist das schon sehr verbreitet, dass man sich kümmern kann... Kann ich richtig sitzen, kann ich richtig stehen?
00:05:39: Kann ich den Wechsel veranstalten zwischen Stehen und Sitzen.
00:05:42: Im Endeffekt ist es so.
00:05:43: du weißt du selber bist zu Hause am Wochenende liegst im Sessel guckst ein bisschen Fernsehen machst vier fünf Stunden da wie du sitzt.
00:05:49: dein Kreislauf geht runter deine Motivation bleibt liegen.
00:05:53: Sobald du dich bewegst geht alles einen anderen Weg.
00:05:57: Dein Kreisdorf geht nach vorne Du hast eine ganz andere Motivations Du bist konzentrierter.
00:06:03: Das hat alles was mit dem Bewegungsabläufen zu tun die du machst.
00:06:07: Also es ist ja auch so, wie du gerade sagtest Marco.
00:06:10: Du solltest zuhause natürlich eine optimale Sitzmöglichkeit schaffen.
00:06:15: Das ist ganz einfach, Selena!
00:06:16: Du kennst das wahrscheinlich von deiner Freizeit Joggen.
00:06:19: Ja?
00:06:20: Du startest mit dem Jogger... Wie
00:06:21: süß dass du sagst ich kenne das aus meiner Freizei.
00:06:27: Der Start ist ja erstmal normal und ich sag mal nach ein, zwei Monaten triggert dich das schon und du möchtest einen Shit weitergehen.
00:06:34: Das heißt deine Leistung verbessern.
00:06:35: also schaust du danach natürlich auf den besseren Schuhen gegebenheiten wo deine Defizite sind vielleicht beim Fuß.
00:06:41: desgleichen.
00:06:42: so ist es auch natürlich in unserer Arbeit.
00:06:44: wir brauchen um Leistungen abzurufen uns das Optimum rauszubieten brauchen wir auch dementsprechend.
00:06:53: Das ist ein Stuhl.
00:06:54: Die optimale Einstellung, also die Hardware damit unsere Software natürlich auch optimal arbeiten kann.
00:07:01: aber nochmal zurückzukommen.
00:07:04: Du erwähntest gerade neun bis zehn Stunden.
00:07:07: ich finde das noch persönlich sogar untertrieben.
00:07:09: wieso?
00:07:11: Wenn wir zur Arbeit fahren angenommen haben jetzt kein Homeoffice ja wir sitzen eine halbe Stunde im Auto hin und zurück sind wir schon mal eine Stunde dann arbeiten wir acht Stunden.
00:07:20: schon haben wir neun Stunden Dann müssen wir zwischendurch noch mal Abendessen.
00:07:24: Geht auch nochmal ne Stunde drauf?
00:07:27: Was machen wir danach?
00:07:28: Wir können doch nicht schlafen, also sitzen wir auf der Couch entweder darin an unserem Handy oder wir schauen uns noch eine Serie vielleicht zwei an.
00:07:36: Also dass man mal so wahrnimmt wie viele Stunden wir eigentlich sitzen.
00:07:41: und Marco das sputzt schon und dann auch nicht mal gerecht.
00:07:45: Auf der Cod liegen wir da so halb im Schlaf.
00:07:51: Das ist ein großes Problem.
00:07:54: Wir sind ja dafür gemacht, unser Körper zu bewegen und nicht nur sitzen.
00:08:00: Ja, das finde ich nochmal so ganz wichtiger Punkt.
00:08:02: Total richtig und ich habe auch irgendwann mal im Fernsehen letztens gehört dass wenn man acht Stunden sitzt mit irgendwie seine Lebenszeit sogar verkürzt.
00:08:11: dadurch also wenn man es wirklich jeden Tag macht und sich gar nicht bewegt du sagst ja das stimmt?
00:08:15: Das ist tatsächlich so weil momentan ist ja so ein bisschen der Trend in diesem longevity Bereich und da haben die halt unterschiedliche Messvorgänge diese eigentlich haben.
00:08:25: Ich will es jetzt nicht so komplex machen, sonst versteht das vielleicht auch der Hörer da nicht.
00:08:29: Aber ich versuche es sehr einfach mal zu halten.
00:08:31: Du musst dir vorstellen warum kommt es eigentlich zurück im Schmerzen?
00:08:35: Es ist oft so dass viscerales Fett sich an den Muskeln im unteren Bereich zum Beispiel dann ansammeln und das kommt durch Passivität.
00:08:43: Und durch Bewegung Kraftsport oder ähnlichen Sachen kann man halt diesen visceralen Fett so langsam abbauen und dieser viscerale Fett reagiert einmal inzündlich Und Entzündungen, die immer im Körper oder der Körper die ganze Zeit zu arbeiten hat kann halt auch die Lebensdauer etwas senken.
00:09:00: Das bedeutet es muss nicht nur jetzt.
00:09:01: in dem Falle haben wir jetzt den muskeloskeletalen System einmal im Gespräch aber genauso kannst bei Organen und anderen Sachen also auch sein.
00:09:09: Also Es hört sich sehr da bereit her geholt an.
00:09:13: Aber grundsätzlich ist es prinzipiell so dass Wer sich mehr bewegt eigentlich auch länger lebt.
00:09:19: okay
00:09:20: Ist ja auch logisch, wenn unser Stoff wechselt sich verlangsamt.
00:09:25: Abgesehen jetzt das nicht nur die Organe ihre Funktion runterfahren wie Angriffsbereiter sind auf äußere Einflüsse ist auch automatisch unsere Skelett und dann dementsprechend die Verspannung der Muskulatur.
00:09:40: und so fängt es an.
00:09:44: Erst wenn er der erste Schritt ist dieser Stoffwechselverlangsamung, Entzündungsprozesse fahren hoch und dann kommt irgendwann der Schmerz.
00:09:50: Das ist das Ende.
00:09:52: Und das
00:09:52: Immunsystem?
00:09:54: Ja ja, das meinte ich als Angriffsbetreter sein.
00:09:57: Wenn wir Schmerzen spüren, ist es so das Wahnsignal.
00:10:00: Okay
00:10:01: okay...
00:10:01: Ich habe
00:10:03: das Glück dass ich tatsächlich zu Hause einen Schreibtisch habe der Höhen verstellbar war für mich auf jeden Fall schon mal ein Upgrade weil dann wusste ich ok ich hab jetzt die Möglichkeit auch mal zu sitzen klar, aber mich auch hinzustellen während der Arbeit oder weiß ich nicht.
00:10:16: Ich habe auch ein Walking Pad zum Beispiel womit ich dann paar Schritte sammeln kann während der Arbeit so einen Höhenverdruck.
00:10:22: Ja Marco du guckst schon so ja ist schon schön aber auch nicht so richtig geil.
00:10:26: Naja es war schon schön dass du es überhaupt hast.
00:10:28: die Frage ist nutzt man das richtig?
00:10:30: Es gibt ja viele verschiedene Varianten sowas zu nutzen.
00:10:33: aber sitzt du richtig davor?
00:10:35: ist der Stuhl passend eingestellt?
00:10:38: ist der Bildschirm?
00:10:39: hat der Bildschirm die richtige Entfernung.
00:10:43: Im Endeffekt ist es ja so, alles was du falsch machst wirkt sich dann auf dein Körper aus Kopfschmerzen, Nackenschmerzen wenn du nicht richtig sitzt dass du den Nacken falsch hältst bist du zu nah am Bildschirmen dran deine Augen fangen an zu schmerzen siehst verschwommen und alles das fördert halt mit Sicherheit nicht eine Produktivität oder ein Wohlbefinden.
00:11:04: Das sind diese Wahnsignale, die der Körper zuerst gibt.
00:11:07: Ja, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsfähigkeit nimmt ab.
00:11:13: Bis es dann irgendwann mal zum Schmerz auch kommt.
00:11:15: Weil du machst das mit Sicherheit genauso wie viele andere.
00:11:18: Der Mitarbeiter passt sich immer so im Arbeitsumfeld um und genau dass ist verkehrt.
00:11:23: Wenn ich als Mitarbeiter oder wenn wir beim Unternehmen sind passen wir das Arbeitsumfeld dem Mitarbeiter an.
00:11:29: Und genau das ist einfach der richtige Weg.
00:11:32: so arbeiten können, dass er auch produktiv ist.
00:11:35: Dass er weniger Fehltage hat und nicht krank wird durch das Sitzen oder falsche Stehen.
00:11:40: Es gibt ja auch ein falsches Stehen... Ja,
00:11:43: das finde ich nämlich jetzt gerade interessant weil ich halt eben diese Möglichkeit habe mein Tisch hochzufahren und dachte mir schon mal super!
00:11:48: Weil dann sitze ich halt nicht die ganze Zeit.
00:11:50: aber jetzt heißt es Ich kann auch falsch stehen.
00:11:54: Das ist echt erstaunlich.
00:11:57: Wir Menschen Wir kennen uns viel besser mit unseren Autos aus, als wir mit unserer Gesundheit.
00:12:02: Und das ist eigentlich unser größtes Wohl, was wir haben!
00:12:04: Ohne Gesundheit können wir wieder Autoverhang noch Spaß haben und Lebensqualitäten überhaupt generell erleben oder haben.
00:12:11: Es ist ganz wichtig dass man die Wahnsignale frühzeitig erkennt Und dann auch dementsprechend sich Apfel für Schachtnerven.
00:12:20: Wir versuchen natürlich vor Ort schon präventiv zu arbeiten, wir versuchen eine Aufnahme zu machen beim Kunden, wir versuchen zu gucken wie sitzen die Mitarbeiter.
00:12:28: was haben sie für Einrichtungen damit das erst gar nicht vorkommt?
00:12:31: weil meistens ist es so wir agieren immer
00:12:34: ja
00:12:34: immer erst wenn's zu spät ist und dann ist es sehr schwer alles umzustellen.
00:12:41: Wenn wir vorher schon mal was aufgebaut haben, wo wir sagen können so... So haben wir einen richtigen Schritt gemacht, so haben die Einrichtung richtig eingestellt Wir haben die Stühle richtig einggestellt.
00:12:50: Dann kann der Mitarbeiter auch glaube ich viel besser in den Tag starten, viel besser durch den Tag kommen und nicht am nächsten Morgen.
00:12:56: da sitzt ein Bauer.
00:12:56: jetzt muss ich wieder aufstehen Ich habe aber so einen Schmerz.
00:12:58: vielleicht bleibe ich lieber liegen Und wie oft passiert das?
00:13:00: Sind wir mal ehrlich.
00:13:01: Also Genau das dieser Trend kommt total zur Geltung, wenn wir so betriebliches Gesundheitsmanagement bei den Firmen dann haben.
00:13:08: Weil einmal ist es natürlich die Arbeitsplatz-Egonomie, höhenverstellbaren Tisch vielleicht auch mal Mobilitäts erweitenden Stuhl und da ist mir beispielsweise aufgefallen dass die Arbeitsplätze auch immer viel mehr modernisierter werden auch dass es nur einen Drucker zum Beispiel in der Firma irgendwie zentral gibt oder eine Kaffeemaschine zentrall, sodass die Leute gezwungenermaßen auch mal laufen müssen.
00:13:33: Gut Print ist sehe ich schon ein bisschen... Was würdest du sagen, eher schon Steinzeit?
00:13:38: Wird man immer noch schlauchen
00:13:39: oder nicht?
00:13:39: Ja, ja.
00:13:39: Print wird man immer gebraucht und denke ich auch in den nächsten zehn Jahren wird beim Print benutzen.
00:13:43: aber es ist natürlich nicht mehr so dass jeder Mitarbeiter einen einzelnen Drucker an seinem Arbeitsplatz hat um sich noch weniger zu bewegen.
00:13:50: Und das finde ich ja nicht ganz cool!
00:13:52: Spaß ein bisschen Geld kannst du es woanders investieren und das andere investieren.
00:13:56: sieht man halt dass es jetzt Arbeitgeber immer mehr zur Gesundheitsförderung.
00:14:01: Also einsetzen das bedeutet nicht erst reagieren, wenn jemand dann irgendwie krank ist.
00:14:05: Dann ist da ein gelber Schein und dann musst du gucken dass diese Arbeit wieder jemand anderes übernehmen muss und dann ist er wieder doppelt belastet der nächsten Mal und es ist eine Teufelspirale sondern eher so cozy mäßige Launch Bereiche wie jetzt hier wo die Leute auch mal einen anderen Bereich haben wo sie mal eine Unterhaltung führen können oft dazu, dass es ein bisschen produktiver ist als wenn die Leute wirklich in dem Videocall sind und dann einfach nur schnell einmal sich einloggen und wieder rausloggen weil das einfach noch mal ein bisschen mehr Emotion bei dem Unternehmen reinbringt.
00:14:40: Und genauso versuchen die Emotionen auch in den gesamten Räumlichkeiten mit neu zu gestalten so dass nachdem geht was du schon gesagt hast, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen.
00:14:50: Ja, aber du musst ja auch so sehen.
00:14:53: Was macht der Mitarbeiter?
00:14:54: Der überlegt sich, ich merke nicht ein Fitnessstudio an!
00:14:56: Ich gehe mal zwei Mal die Woche für eine Stunde ins Fitnessstudium.
00:14:59: Das ist dann das was der Mitarbeiter denkt und dann tue ich etwas Gutes für meinen Körper.
00:15:03: Die neun Stunden, die ich auf Arbeit bin sind ziemlich egal.
00:15:06: Lieber die zweimal die Woche vor einer Stunde ins fitnessstudio als zu gucken dass ich neun Stunden am Tag oder acht Stunden am Tag auf der Arbeit meinem Körper was Gutes tue Und da ist einfach falsch.
00:15:16: Da ist genau der falsche Weg Ist immer ein Zusammenspiel mit allem.
00:15:20: Klar ist Fitnessstudio gut, ist die Ernährung wichtig aber auch das denn mein alltägliches Geschäft was ich mache da muss sich doch so präventiv schon dagegen anarbeiten und versuchen etwas aufzubauen damit es mir gut geht.
00:15:32: Aber ist der Lena mal die Frage an dich?
00:15:34: Du sagst du hast einen Hilferstellbaren Tisch Was machst du dann noch so für deine Gesundheit?
00:15:41: Also ich gehe auch ins Fitnessstudium wenn's geht Drei Mal die Woche.
00:15:46: Das sage ich jetzt so ein bisschen mit Pstetieneknischen, weil in letzter Zeit waren es vielleicht nur einmal die Woche!
00:15:53: Aber ich versuche schon ein bisschen regelmäßig da hinzugehen und Krafttraining zu machen.
00:15:58: Krafttraing das Wort viel heute auch schon mal, das ist also auch wichtig glaube ich.
00:16:03: aber ja ansonsten... gebe ich zu, ich bin schon mal aktiver gewesen in meinem Leben zum Beispiel meiner Studienzeit.
00:16:10: Da ist ja alleine wenn man schon über ein Campus laufen muss hast du schon deine Zehntausend Schritte gesammelt und ich habe wirklich gemerkt mit dem Eintritt so ins Beruf leben.
00:16:17: Bam!
00:16:18: Das da fällt so viel Bewegung einfach weg im Alltag.
00:16:21: Obwohl du soviel schon machst... Ist
00:16:24: das schon viel?
00:16:25: Du gehörst auf jeden Fall zu den Leuten die schon aktiver sind.
00:16:29: Trotzdem hast du ja Beschwerden.
00:16:31: Und dann kommen wir nämlich auf den nächsten Punkt.
00:16:34: Es ist nicht nur die Bewegung an sich, sondern wir müssen Menschen als Ganzes sehen.
00:16:38: wie.
00:16:38: WHO sieht für den Rückenschmerz.
00:16:42: den Stress als Faktor Nummer eins der zu den Rückenleiden führt ist ja auch normal, ich meine du kennst das wahrscheinlich wenn die kalt ist was machst du?
00:16:52: Du ziehst die Schultern hoch.
00:16:53: Ja und das gleiche ist natürlich wenn du Stress hast.
00:16:57: Das ist ja eine hohe Belastung auf dich.
00:17:00: Du trägst ja quasi Steine.
00:17:02: und dann was machst Du?
00:17:03: Du zießt die Schulter automatisch hoch.
00:17:05: Du bist angespannt.
00:17:06: Dann kommen da auch irgendwie ein blöder Kunde der peitscht auch nochmal auf dich noch mehr Spannung.
00:17:11: Und du kennest es vielleicht aus Erkindern wenn wir so einen flexiblen Stock hatten Ja, dann haben wir versucht so einen Bogen daraus zu machen.
00:17:19: Und so muss ich dir das vorstellen der Muskel ist von einem also Ursprung und Ansatz quasi ganz unten und ganz oben von diesem Holzstück.
00:17:28: und wenn er jetzt zusammensieht dieser Muskel was passiert?
00:17:32: es kommt diese Wölbung an diesen Stock dran Und wenn diese permanente Druck auf die Wirbelsäule ist, dann ist natürlich unsere Bandscheibe ständig in Stress.
00:17:46: Muskelstrukturen, Entzündungsfaktoren heben sich hervor und dementsprechend entwickelt sich dann auch dieser Schmerz den wir als nächstes Wahnsignal.
00:17:56: Malendruck erklärt es uns immer sehr gerne oder gut mit diesem Eimermetapher.
00:18:01: Also
00:18:03: wie gesagt, das ist eigentlich nicht mehr so eine Symbolisierung für Gesundheit.
00:18:06: Wo man dann einfach sagt, das benutzen wir in der Education für Patienten wo wir den erklären was es jetzt weil oft kommt jemand sagen wir mal du kommst zu uns und sagst ja Brückenschmerzen dann versuche ich dir quasi zu erklären welche Schichten in diesem Eimer deine Gesundheitssymboli sind?
00:18:22: Weil der Eimer jetzt übergelaufen ist.
00:18:24: Das Überlaufen ist der Schmerz quasi Und da ist eine Schicht zum Beispiel dass es Haltungs- und Bewegungsverhalten.
00:18:30: Das können wir beeinflussen, das Einpunkt.
00:18:32: Dann gibt es zum Beispiel negativer Stress.
00:18:34: Wohl bemerkt.
00:18:35: Positiven Stress brauchen wir alle dieser gesunde Cortisol die wir morgens quasi ausschütten sonst wären wir träge und müde und würden uns gar nicht bewegen.
00:18:43: Das ist gut aber negativ ist halt.
00:18:45: wenn du schon Kieferverspannungen hast weil du deine Zähne zusammenbeißen und durch oder Nackenverspannen oder Rückenschmerzen diese Symptome dann muss man halt schon ein bisschen interagieren.
00:18:55: auch das kann man machen indem guckt, wo man einen gewissen Filter für jemanden findet und tricht da besser gesagt.
00:19:02: Das wollte ich sagen.
00:19:04: Dann gibt es halt so Sachen wie Dispositionen also so wie Blockaden oder ähnliche Sachen.
00:19:08: die können halt auf Reflex bürgen Zusammenhalt gehören, deswegen diese drei Schichten.
00:19:12: da können wir Therapeuten was beeinflussen.
00:19:14: Dann gibt es aber Systemerkrankungen wie Diabetes, Asthma und so weiter.
00:19:17: das können wir nicht beeinflussend.
00:19:19: Wir können Arubis leichtes Training machen um den so ein bisschen halt mit Unterstützung zu geben.
00:19:25: Aber ich will sagen in dem Kern können wenn ich verändern Und genauso Gefäße Das ist auch noch eine schicht.
00:19:31: Eigentlich ganz nett den Leuten das ein bisschen zu erklären, weil sie meistens diese Fragen haben was habe ich?
00:19:37: Wieso hab ich das?
00:19:38: Warum nicht mein Nachbar?
00:19:39: und was kann ich jetzt dagegen tun?
00:19:40: usw.
00:19:41: Und wie lange dauert es noch?
00:19:42: und dafür ist es eigentlich mehr gedacht.
00:19:45: Also du musst...
00:19:48: Wie lange dauert's noch?
00:19:50: Ja, da muss ein bisschen das deutsche Gusto mitnehmen.
00:19:53: Ich bin kein Psychologe ja.
00:19:54: aber was ich mal meinen Patienten mal mitgebe sage, versuch deine Mittagszeit in der Mittagspause irat, dass so einem Freund des Kreisen einen Lustigen, der viele Witze erzählt einfach diesen Stress den wir über die Arbeit haben genau im Gegenteil zu entwickeln ist.
00:20:10: positiv wäre, dass wir wirklich eine Mittagsause viel lachen und viel Glück zum ohne Freigesetz werden.
00:20:15: Super, ja das kriege ich auf jeden Fall hin glaube ich.
00:20:19: Also du hast bei Lust ein Gefängnis?
00:20:22: Ich
00:20:22: bin selbst
00:20:25: einer!
00:20:27: Okay also ganzheitlich sollen wir das sehen und es heißt nicht nur Bewegung Krafttrainung sondern auch mal Entspannung vielleicht auch mal eine Meditation einlegen zwischendurch um so ein bisschen Stress abzubauen.
00:20:38: also man muss irgendwie alles schon in eins sehen plus dann eben die richtigen Bedingungen die richtige Arbeitsbedingungen im Arbeitsumfeld, also dass wir richtig sitzen und einen guten Schreibtisch haben.
00:20:49: Auch die Entfernung vom Monitor irgendwie angepasst wird.
00:20:54: Und wenn das alles zusammenspielt dann wird es so eine runde Geschichte.
00:20:58: Dann würde
00:20:59: ich auch sagen ja.
00:21:01: Also man könnte vielleicht noch im Alltag könnte man noch einsetzen, dass man statt Aufzug vielleicht die Treppen nimmt.
00:21:09: Nicht immer das Komfortabelste und Einfachste nutzt, sondern schon den Körper halt ein bisschen fordert.
00:21:15: Und genauso ist es nicht nur aus körperlicher Sicht, sondern auch aus psychologischer Sicht würde ich jetzt sagen.
00:21:20: Es ist wichtig weil wenn man etwa für etwas kämpft dann ist man halt stolz auf sich und hat es halt geschafft und dann schütte man ja auch Glückshormone aus.
00:21:28: Das bedeutet da ist so ein gutes Zwischenfeld ob es in meinem Biopsychosozialen ist oder aber auch dem Aspekt für sich selbst.
00:21:34: Im Endeffekt ist es ja so, man wird nie zu hundert Prozent alles erledigen können was man sich so vornimmt.
00:21:39: Aber überhaupt anzufangen, überhaupt irgendwas zu machen ist ja schon wichtig und das ist ja meistens so diesen ersten Schritt zu gehen.
00:21:47: Das muss man erst mal wirklich für sich vor Augen halten.
00:21:53: So ich gehe jetzt diesen ersten schritt für meine Gesundheit und dass es ein wichtiger Schritt ist ja nicht so, ob ich jetzt auch komme mache ich jetzt trinke ich jetzt mal etwas oder nicht sondern das ist ein wichtiger Faktor damit's mir gut geht.
00:22:04: nur wenns mir gutgeht kann ich ohne Beschwerden durchs Leben gehen.
00:22:09: Und wir verbringen ja auch einfach so viel Zeit am Arbeitsplatz, das darf man ja auch nicht unterschätzen.
00:22:13: Das ist so viel Tageszeit die dafür drauf geht und wenn uns da dann ein bisschen um unsere Gesundheit kümmern, dann ist es schon ziemlich schwierig.
00:22:21: Ja vor allem wenn wir das jetzt mal als Unternehmer sehen und schauen wie viele Tage fallen unsere Mitarbeiter aus nur weil ich... Ich sag mal auch zu geizig bin, so ich geb jetzt mal zweihundert Euro mehr aus damit mein Mitarbeiter vielleicht vernünftig am Tisch stehen kann.
00:22:36: Was kostet mich denn wenn der Mitarbeiter dann fünfzehn Tage Auswert anstatt vielleicht nur vier oder fünf im Jahr?
00:22:41: und das muss man sich halt auch überlegen.
00:22:44: Das sind ca.
00:22:44: dreihundertvierzig bis dreihundertsechzig Euro pro Tag.
00:22:49: Also Renz, man zieht natürlich immer noch mal die Sechzig Prozent, die man halt von dem gelben Schein über die Krankenkasse heran bekommt.
00:22:55: Aber trotzdem ist es ein Verlust weil du musst ja die Arbeit irgendwie kompensieren.
00:22:59: Das ist dann nicht mal Ausschlaggebende sondern viel ausschlaggebender ist was kann der in der Zeit umsetzen?
00:23:04: oder was könnte er umsetzten durch seinen Auswahl?
00:23:09: Ich sage ja auch einmal jedes Mal so das größte.
00:23:11: die größte Herausforderung die wir demnächst haben ist wirklich Stress Faktor Stress.
00:23:17: Also wir müssen es schaffen, den Mitarbeiter und das ist auch eine Verantwortung die wir als Geschäftsführer oder Arbeitgeber haben für die Gesundheit zu sorgen.
00:23:27: Das neue Diabetes ja?
00:23:29: Es ist langsam, es entwickelt sich sehr langsam!
00:23:32: Es frisst dann von innen auf quasi und dann ist irgendwann Burnout.
00:23:36: Wenn man früher mal in den Neunzigern zurückschaut, Burnout, wer hatte das?
00:23:40: Das war nicht zumindest gab es noch nicht einen Namen für dieses Baby aber es war sehr selten.
00:23:46: Und heute, man wundert sich das hat ja sogar der normale, der mit Menschenverkehr hat.
00:23:52: Der Verkäufer, ganz einfache simple Verkäuer hat schon einen Burnout und da sind viele Faktoren dabei.
00:23:57: Es ist nicht nur wichtig jetzt dass wir nur Arbeitsplätze schaffen sondern auch irgendwie schöne Arbeitsumgebung haben Sondern auch Faktor Bewegung.
00:24:09: Bewegungen ist eigentlich ein ganz wichtiger System weil Damit werden unsere Nährstoffe quasi transportiert zu den Organen, zu den Muskeln.
00:24:17: Also alles wird damit versorgt und wenn wir die ganze Zeit sitzen und auf Eco-Modus sind kann der ganze Müll sich dort ablagert nicht abtransportiert werden und neue Bausteine hingeführt werden.
00:24:27: Egal ob das jetzt Organ oder Muskeln ist.
00:24:30: Allgemein gesprochen!
00:24:32: Deswegen sagen wir dass man definitiv sich bewegen sollte.
00:24:36: In Fitnessstudios bin ich immer so ein bisschen vorsichtig, aus dem folgenden Grunde einfach weil man viel allein gelassen wird.
00:24:44: Dass man dann sagt ja hier hast du einen Trainingsplan oder mach mal.
00:24:47: Ja solange es irgendwie im Kardiobereich bleibt ist das relativ okay aber dann gezielt individuell auf deine Bedürfnisse und deiner Probleme einzugehen da brauchst du schon definitiv wieder einen Sportwissenschaftler Physiotherapeuten desgleichen
00:25:02: eine gute Unterstützung einer Seite.
00:25:04: Einfach
00:25:05: sich auch mit Krankheitsbildern und dieser Problematik intensiv auskennt, nicht nur auskennt mit den Übungen.
00:25:10: Wenn wir uns mal Social Media angucken, dann steht da immer hast du die Beschwerden?
00:25:14: Mach dir und die Übung!
00:25:15: Dann ist das fertig.
00:25:16: Das ist aber gar nicht der Grund, wieso du diese Schmerzen hast.
00:25:19: Da sind noch viele weitere Faktoren davor liegen.
00:25:22: Es kann schon sein dass du irgendwie ne falsche Fußstellung hast.
00:25:25: wie gesagt ich sage man dazu es ist das Fundament unseres Körpers.
00:25:30: wenn Wir auf einer Seite einen Plattfuß haben und auf der anderen Seite ein extremes Gewölbe haben.
00:25:38: Dann versetzt sich unser Fundament, dann kriegen wir den Rest an die Wand.
00:25:41: Was machen wir?
00:25:42: Wir gleißen das zu!
00:25:43: Das kommt aber immer wieder.
00:25:45: D.h.,
00:25:45: wir müssen schon unten anfangen, eventuell irgendwie da kriegen was mit Übungen hin oder wir müssen dadurch eine passive Maßnahme wie zum Beispiel in Einliegesohle oder Disgleichen dran arbeiten.
00:25:55: Ich bin euer perfektes Fallbeispiel.
00:25:57: ich habe nämlich auch einen Plattform, ich hab ein Lagen... Nimm mich einfach mit.
00:26:04: An mir kann man alles erklären!
00:26:09: Wir gehen raus aus der Folge, finde ich, mit vielleicht noch so ein, zwei Trends.
00:26:14: Marco was kannst du empfehlen?
00:26:16: Worum sollte man sich kümmern wenn es wirklich um Möbe geht oder Sitzmöbel oder Städtisch?
00:26:22: Was ist aktuell so das worum man sich kümmern könnte in dem Bereich?
00:26:26: Ich glaube nicht dass um irgendein Möbelstück kümmern sollte, sondern man sollte sich darum kümmern dass da jemand kommt der vernünftig berät.
00:26:34: Weil ich glaube wenn ich mich selber wo ich nicht so viel Ahnung habe drum kümmere ich nehme jetzt einfach irgend einen Tisch und ich nehm irgendeinen Stuhl.
00:26:40: vielleicht ist der Stuhlt auch gut sehr gut sehr teuer aber das passt gar nicht zu meinem Körper.
00:26:45: dann macht er teuerste stuhl nichts bringt er teurste stuch nichts und ich glaube es gibt immer so ein Gesamtkonzept was man sich angucken muss was gut für einen ist und was nicht.
00:26:55: Und ich glaube, da sollte man immer ein Profi mit ins Boot nehmen der sich das vernünftig anschaut.
00:26:59: Zusätzlich dazu geht es ja auch nochmal darum wenn ich als Unternehmer meinen Kunden oder meinen Mitarbeitern auch etwas zur Verfügung stelle wie zum Beispiel Wasser- oder Kaffee.
00:27:08: Auch da sollte ich gucken kaufe ich einfach irgendeinem Wasser was günstig ist im Getränkemarkt oder stelle ich eine Filteranlage zur Verfügung wo halt vernünftiges Wasser rauskommt gebe ich dem Mitarbeiter Kaffees der Magen schon gerüstet ist Einfach irgendein Filtercafé, wo der Mitarbeiter nach dem Mittagspause schon das zweite Mal Magenschmerzen kriegt hat.
00:27:27: Also ich glaube es geht immer um das Große und Ganze.
00:27:29: Und was Große & Ganze sich einmal vernünftig anschauen zu müssen sollte man sich halt in meinem Profi mal ahnen.
00:27:35: Ja da ist man ja hier bei euch auf jeden Fall auch richtig um sich damals beraten zu lassen und von euch beiden so ein zwei Übungen die Ich jetzt, aber auch unsere Hörerinnen und Hörern irgendwie in den Arbeitsalltag einbauen können.
00:27:49: Also egal ob man jetzt im Büro ist oder auch im Homeoffice gibt es irgendetwas was ihr empfehlen würdet?
00:27:54: ich habe gerade schon durchgehört natürlich auch mal hier wenn man einen Call hat dann gerne mal durch die Wohnung laufen mit dem Handy vielleicht statt nur zu sitzen oder auch mal das die Sitzmöglichkeit zu ändern.
00:28:06: Aber gibt's sonst noch irgendwas was sich vielleicht einbauten kann?
00:28:09: Lachen!
00:28:09: In der Mittagspause hatten wir
00:28:13: gerade... dass man die so mit einbindet.
00:28:17: Problem ist nur, wenn wir das jetzt auch schon fünf Jahre machen, bei dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, wenn ihr euch z.B.
00:28:24: bei irgendeiner Firma da ein paar fertige Bilder hinlegst... oft landen sie irgendwo in der Schublade und aus den Augenorsten sind, man macht es dann nicht!
00:28:32: Von daher ist es gar nicht mal so schlecht, wenn man etwas mit integriert wo man halt quasi ist im Alltag so drin hat, dass man halt arbeitet und weiß okay gleich habe ich jetzt noch einen fünfzehn Minuten Bewegungssnack mit meinen Kollegen wer gerade Bock hat.
00:28:49: Und wer nicht?
00:28:50: Weil der andere jetzt gerade mitten im Call ist.
00:28:51: er kann ja sich sagen sorry ich muss mal kurz mich bewegen aber sodass man es ein bisschen für die Leute möglich macht das er beispielsweise auch sich mass-stretchen.
00:29:01: Das können sie auch.
00:29:02: also diese Zettel klappen ganz gut immer so am Druckerkaffee Bereich weil
00:29:06: die Leute
00:29:06: dann immer am Drucker schon warten.
00:29:08: Ja, cool!
00:29:08: Das ist eigentlich ganz cool.
00:29:12: Ansonsten...
00:29:13: Die Kniebeugen gibt es ja auch noch mal so ganz schnell, vom Scheibtisch.
00:29:19: Aber grundsätzlich müssen wir uns das unser Körper als Werkzeug vorstellen.
00:29:26: Es ist ein unserer wichtigstes Werkzeug um unsere Lebensqualitäten zu erhalten.
00:29:30: Das heißt abwechselnde Bewegung.
00:29:33: Ist immer ganz gut und ich sage mal so ab den Wenn man dann schon ein ganz gezielter Mal drauf schaut, weil dann ist man auch so im Berufsleben voll drin.
00:29:45: Dann wird der Stressfaktor immer höher und da muss man schon schauen... Es geht nicht immer mit Kraft.
00:29:51: Das erkläre ich auch mal gerne mal mit Patienten.
00:29:55: Ich muss immer mehr, immer mehr und man überspringt aber zwei oder drei wichtige Komponenten noch.
00:30:01: Und das allererste ist erstmal die Bewegung erst einmal erlernen dann muss ich das koordinativ sauber durchführen, die Ausdauer brauche ich und dann kann ich erst in den Pump gehen.
00:30:12: Sonst bin ich einfach nur wie Doc Steinbach sagte so aufgequollenen Fitness-Fans wobei dass ja auch immer weniger werden und viel auf Gesundheit.
00:30:25: Das Ideal wird mehr Cristiano Ronaldo gesehen.
00:30:30: So einen atletischen Körper zu bauen war.
00:30:32: davor
00:30:36: Bevor
00:30:37: ich überhaupt richtig an Muskelkraft gehe und Pump gehe, muss sich diese wichtigen Faktoren berücksichtigen.
00:30:45: Wie gesagt Koordination Bewegung erlernen, Koordination Ausdauer und dann kann ich erst im Maximalkraftbereich gehen.
00:30:53: Wow, ich habe heute genauso viel gelernt wie ich mir gedacht habe.
00:30:56: Vielen vielen Dank!
00:30:57: Ich gehe auf jeden Fall besser raus um mal in unserem Podcast-Titel zu bleiben als ich reingegangen bin.
00:31:05: das ist definitiv heute eine sehr wichtige Folge gewesen wenn es darum geht besser zu leben am Arbeitsplatz und deswegen bedanke ich mich bei euch dreien dass sich ja von euch soviel Wissen mitnehmen durften uns auch unsere Hörerinnen und Hörern natürlich.
00:31:22: Und ja, ich werde das direkt umsetzen.
00:31:25: Das sind auch alles Sachen die man eigentlich direkt umsetzen kann.
00:31:27: Das ist ja das Schöne.
00:31:28: Also da braucht man eigentlich nicht viel für.
00:31:31: Absolut!
00:31:31: Gibt es irgendwelche Punkte die du nicht so berücksichtigst im Alltag?
00:31:36: Ich würde sagen dass sich schon... dass ich diesen Wechsel nicht so häufig mache.
00:31:41: Also entweder ... Ich bin dann so konsequent, entweder stehe dann wirklich den ganzen Tag, weil ich dann auch irgendwie es vergesse mich wieder hinzusetzen oder so und das merke ich dann aber auch im Rücken wieder.
00:31:51: Dann hab' ich die gleichen Rückenschmerzen als wenn ich den ganzen tag sitzen würde!
00:31:55: Oder ich steh mal nur auf einem Bein, das mach ich ganz häufig, dass es ein bisschen eingeknickt steht zum Beispiel, ne?
00:32:02: Auf solche Sachen würde ich glaube ich mehr achten.
00:32:04: und vielleicht auch, dass ich mal eine Pause mache und mich auch so ein bisschen dehne, stretche und so, vorne Beuge, dann knackt es einmal so im Rücken.
00:32:12: Und wenn ich da einfach versuche ein bisschen mehr Flexibilität und Mobility auch zu machen glaube
00:32:18: ich.
00:32:18: Das ist gut.
00:32:20: Also was ich immer nur als Tipp geben kann, auch an die Hörer unter dich, ist Prävention vor Rehabilitation.
00:32:27: Wenn du schon merkst dass der Körper dir schon Signale gibt, versucht er schon mal im moderaten Naht nicht das man sowieso psychisch oder dann sagt noch einiger wird schmerzen und muss jetzt irgendwas machen sondern dass man wirklich geplant, mal erstmal zu vielleicht so einem Expertenphysiotherapeut und Orthopäden wie noch immer.
00:32:42: Der dann auch einfach erklärt warum man das überhaupt hat was man jetzt dagegen tun kann und dann meistens kommt die Lösung von alleine dass man halt den Körper solange schonen kann mit anhand von Bewegung gezielt, dass man nicht mehr wieder in diese Schmerzphase kommt wo man nicht rauskommt.
00:32:59: Jetzt machen wir
00:33:00: den Cut.
00:33:00: ich setze noch einen drauf.
00:33:03: Homeworkout maximal fünf Minuten damit man es täglich macht.
00:33:06: Ja das klingt doch gut!
00:33:08: Fünf Minuten am Tag kann man sich nehmen.
00:33:10: Das schafft man oder?
00:33:10: Ja also bei dreißig Minuten da bin ich nämlich dann auch schon so dass ich mir denke oh anstrengend aber fünf Minuten am tag kann man ja immer einen bauen.
00:33:18: Selena du musst glaube ich weiter.
00:33:21: Du willst, dass ich aufstehe?
00:33:22: Nein, aber ich wollte dir die Vorlage geben,
00:33:25: wieder zum Schluss zu kommen.
00:33:28: Magel
00:33:28: und Marine Peshkepia und Markus Iskar!
00:33:31: Vielen vielen Dank, dass ihr hier gewesen seid.
00:33:33: in dieser Folge Und euch liebe Hörerinnen und Hörern empfehle ich natürlich auch unsere anderen Folgen von besser Leben für ein besseres Leben Bis zum nächsten Mal
00:33:43: Ciao.
00:33:44: Diese Folge ist zu Ende, aber das ist erst der Anfang.
00:33:48: Mach dich auf und komm in Schwung!
00:33:51: Schritt für Schritt – besser leben Und nicht vergessen am siebzehnten April kommt Olympiasieger Sven Hannewald mit seinem Vortrag Mentale Gesundheit im Business ins Tagungs- und Kongresszentrum Bad Sassendorf.
00:34:07: Für Anmeldungen und Tickets einfach Mail an infoadbadsassendorff.de.
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